Triple P steht für (
Positive
Parenting
Program)
- Programm zur positiven Erziehung.
Triple P wurde in zwanzigjähriger Forschungsarbeit an der Universität von Queensland
in Australien, von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Matthew R. Sanders, entwickelt.
In enger Zusammenarbeit mit Familien entstanden Ideen, die beim Umgang mit
häufigen kindlichen Verhaltensproblemen wie z.B. Ungehorsam, Gequengel, Wutanfällen
oder aggressivem Verhalten und anderen täglich erlebten Schwierigkeiten effektive
Hilfestellung bieten. Ziel der "Positiven Erziehung" ist es, Elternschaft
leichter und dadurch schöner zu machen.

Das Triple P - Programm ist präventiv ausgerichtet und soll vor allem positive,
liebevolle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern fördern. Triple P hilft Eltern, die
Werte, Fähigkeiten und Verhaltensweisen bei ihren Kindern zu fördern, die ihnen wichtig sind.
Gleichzeitig erhalten sie effektive Strategien, um mit vielen verschiedenen kindlichen
Verhaltensproblemen besser umgehen zu können. Positive Erziehungsstrategien
sind für alle Eltern wichtig, insbesondere für Eltern, die Schwierigkeiten mit
quengelnden, ungehorsamen, aufsässigen oder aggressiven Kindern haben.
Positive Erziehung hat das Ziel, die kindliche Entwicklung zu fördern und
mit kindlichem Verhalten in einer konstruktiven und nicht verletzenden Weise
umzugehen. Grundlage dafür sind Zuwendung und eine angemessene Kommunikation.
Eltern können ihren Kindern durch eine positive Erziehung helfen, ihre
Fähigkeiten zu entwickeln und ein positives Selbstbild aufzubauen. Diese
Kinder werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit Verhaltensauffälligkeiten
entwickeln oder beibehalten. Die folgenden fünf Prinzipien bilden die Grundlage
für positive Erziehung: